Brandenburg lockert ab Pfingsten

In den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 100 bleibt, können sich die Bürger ab Freitag vor Pfingsten (21. Mai) auf Lockerungen freuen. Das Brandenburger Kabinett hat am Dienstag Änderungen der Corona-Regeln beschlossen. Folgende Regelungen gelten, sofern die Zahlen es erlauben:

– Die Außenbereiche von Gaststätten dürfen geöffnet werden. Gäste müssen einen Termin buchen (auch vor Ort möglich) und einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen (für Genesene und vollständig Geimpfte entfällt die Testpflicht). An einem Tisch dürfen Personen aus zwei Haushalten sitzen.

– Touristische Übernachtungen sind wieder erlaubt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern, auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit. Es dürfen aber nur Gäste beherbergt werden, die keine Symptome aufweisen und vorher negativ getestet worden sind (Kinder unter sechs Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen). Außerdem dürfen in der Unterkunft nur Angehörige aus zwei Haushalten gemeinsam beherbergt werden. Ebenso muss die Unterkunft über eine eigene Sanitärausstattung verfügen.

– Veranstaltungen von Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Kinos und ähnlichen Kultureinrichtungen unter freiem Himmel werden erlaubt mit bis zu 100 zeitgleich anwesenden Besuchern. Bedingungen: keine Symptome, negativer Testnachweis.

– Stadtrundfahrten und Schiffsausflüge dürfen bei Einhaltung der Hygieneregeln und Testpflicht stattfinden.

– Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Für sie gelten die gleichen Bedingungen wie zum Beispiel für Tierparks, Wildgehege, Zoologische und Botanische Gärten.

(PNN online/mak)

Fitnessstudios können ab 1. Juni wieder öffnen

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 ist in Brandenburg ab dem 1. Juni wieder „kontaktfreier Individual-Sport in allen Sportanlagen“ erlaubt. Das heißt, dass dann Fitnessstudios, Turn- und Sporthallen, Tanzstudios und Tanzschulen wieder öffnen können. Das gab die Potsdamer Staatskanzlei am Dienstagnachmittag bekannt.

Voraussetzung ist, dass die Betreiber „den Zutritt und Aufenthalt aller Sportler:innen steuern und beschränken“, hieß es. Sportler:innen müssen einen Termin für ihren Zutritt buchen und sie müssen aktuell negativ auf Corona getestet sein. Dies gilt für alle über 6 Jahren.

Für die Kontaktnachverfolgung müssen die Personendaten aller Sportler:innen erfasst werden, zudem muss die Abstandsregel eingehalten und es muss regelmäßig gelüftet werden.

Nicht genutzt werden dürfen von allen Sportler:innen über 14 Jahren die Umkleiden, Aufenthaltsräume und Gemeinschaftseinrichtungen sowie Sanitäranlagen – außer die Toiletten. (PNN online/SCH)

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